Ehrlich gesagt ist es mir als Freundin einer gemeinsamen Welt ziemlich egal, in welchem Land, auf welchem Kontinent Sportereignisse stattfinden. Doch ein bisschen freut es mich als Hobbyfußballerin dann doch, die weibliche Weltspitze des Fußballs in vier Jahren hier vor Ort zu sehen. Schließlich sind sie doch um einiges erfolgreicher als die Männer.

Foto: teliko82
Ich hoffe dann auf genauso volle Stadien wie vor einem Jahr, auf fußballbegeisterte Mädchen (und Jungen) und auf eine Neuausrichtung der Sportpolitik. Noch immer erreicht Jungs und Männer mehr Geld in der Sportförderung als Mädchen und Frauen und auch im Profisport macht die Diskriminierung keinen Halt. So hat Meyer-Vorfelder 1989 den Fußballerinnen zum Gewinn der Europameisterschaft ein Kaffeeservice geschenkt! Mittlerweile sind sie zwar immerhin zum gleichen Zahlungsmittel wie bei den Männern gelangt, aber die Summen sind noch sehr, sehr unterschiedlich.
Auf eines kann ich 2011 aber gerne verzichten: schwarz-rot-gold muss die nächste WM nicht werden - frau kann auch sehr gut in einem Turbine Potsdam Trikot ins Stadion gehen!