Kreuzberger Tage

Paula Riester – Bezirkspolitikerin aus Berlin

Wochen gegen Überwachung

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WochenÜberwachung

Die andauernde Überwachung von keiner Straftat verdächtigen Bürgerinnen und Bürgern durch die US-amerikanische National Security Agency (NSA) mit Ausspähprogrammen wie Prism, des britischen Geheimdienstes Government Communications Headquarters (GCHQ) mit Tempora und des Bundesnachrichtendienstes ist eine Verletzung der Rechte der Bürgerinnen und Bürger, die es so  in der Bundesrepublik  noch nicht gegeben hat. Der Umgang von Kanzlerin Angela  Merkel mit diesem Skandal zeigt einmal mehr, dass die schwarz-gelbe Koalition an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger vorbeiregiert.

Während der „Wochen gegen Überwachung“ zeigen wir interessierten Bürgerinnen und Bürgern, wie weit die Überwachung in ihren Alltag  reicht. Bei drei Überwachungsspaziergängen durch das Regierungsviertel (30. August, 6. und 13. September) erklären engagierte Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler, wie sehr der öffentliche Raum von Videokameras überwacht wird, welche Eingriffe in die Privatsphäre es von Seiten der Regierungen und Firmen gibt und wie jede_r Einzeln_e seine Privatsphäre schützen kann.

An einem Abend zeigen wir „1984“, die grandiose Verfilmung von George Orwells  prophetischem Roman und diskutieren  mit Ihnen und Expert*nnen über den Datenschutz und wie sehr Orwells Vision mit der Gegenwart übereinstimmt.  

Wie soll das ideale Verhältnis zwischen Bürgerrechten, Freiheit und Sicherheit aussehen?
Mit den „Wochen gegen Überwachung“ wollen wir über das Verhältnis von Bürgerrechten, Freiheit und Sicherheit diskutieren. Wie sieht es aus? Wie sollte es aussehen? In welcher Welt möchten wir leben?

Alle Termine gibt es hier.

 

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